Allgemeine Informationen

Fettabsaugungen sind aus einschlägigen Presseberichten hinlänglich bekannt. Es gibt viele Risiken, die man sehr gründlich überdenken muss, wenn man sich für einen solchen Schritt entscheidet. Es gibt darüber hinaus noch viele weitere Verfahren zur Modellage des Körpers. Allerdings müssen Sie strengen Verhaltensregeln folgen und häufige Folgebehandlungen sind von Nöten, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Mit der Kryolipolyse werden Fettzellen unwiederbringlich entsorgt! Bei vielen anderen Methoden werden Fettzellen einfach nur entleert und dem wieder "Auffüllen" steht nichts im Wege.

Kryolipolyse ist einzigartig und revolutionär!

Störende Fettdepots, die bei jedem Gang vor den Spiegel ein Ärgernis sind, können endlich schonend und ohne bekannte Nebenwirkungen entfernt werden.

Wirkungsweise

Die Kryolipolyse basiert auf einer Technologie zur Gewebekühlung, mit der Fettzellen eliminiert werden, ohne dabei umliegendes Gewebe zu verletzen. Die Kryolipolyse begründet sich darauf, dass Fettzellen empfindlicher auf Kältereize reagieren als andere Zellen. Fettzellen sterben ab (Apoptose), wenn sie über einen längeren Zeitraum Kälte ausgesetzt werden.

Mit zwei Applikatoren (wahlweise auch nur einem Applikator), die ein Vakuum erzeugen, wird das Hautgewebe zwischen zwei Kühlpaneele gezogen. Über die Applikatoren wird die Kälte (bis zu -4 Grad) kontrolliert und gezielt durch die Hautoberfläche an die unerwünschten Fettpolster abgegeben. Bedingt durch die Kühlung, durchlaufen die Fettzellen einen natürlichen Abbauprozess, der sich über zwei bis vier Monate erstreckt und zu einer sichtbaren Reduktion der Fettschicht führt. Erste Ergebnisse sind frühestens nach 20 Tagen sichtbar. Die Behandlung dauert pro Körperregion ca. 60 Minuten und ist schmerzlos. Nebenwirkungen sind nicht zu befürchten. Bei einzelnen Personen wurden Hämatome oder Hautrötungen beobachtet. Diese werden durch das Vakuum hervorgerufen. Sie sind nicht beeinträchtigt und können sofort nach der Behandlung wieder arbeiten oder Sport treiben.

Erwartungen

Ideale Kunden sind körperlich gesund, haben lokale, nicht allzu große Fettpölsterchen, die auf Sport und Diäten nicht ansprechen. Das Kryolipolyse-Verfahren ist nicht zur Gewichtsreduktion übergewichtiger Patienten geeignet sondern reduziert lokale Fettpolster an den Problemzonen, ohne die Schmerzen, Risiken und Genesungszeiten, die ein invasiver Eingriff mit sich bringt. Klinische Studien bestätigen eine sichtbare Reduzierung von Fettdepots an den behandelten Arealen. Mit einer Sitzung können bis zu 30% Verlust der Fettzellen erzielt werden, dieselbe Zone kann bis zu 3mal behandelt werden, frühestens jedoch nach 6 Wochen.

Diese Behandlungsmethode ist absolut schmerzfrei und sie können ihren Alltag direkt nach der Behandlung fortsetzen. Direkte Sonneneinstrahlung sollten Sie allerdings vermeiden. Wir empfehlen diese Behandlung immer in Verbindung mit einer Kosmetikbehandlung und/oder einer Ultraschallbehandlung.

Verhaltensmaßregeln

  • Vor der Behandlung wird von einer ausgebildeten Mirarbeiterin beurteilt, ob Sie für das Verfahren geeignet sind.
  • Bitte nehmen Sie in der Woche vor der Behandlung möglichst keine blutverdünnenden Medikamente, wie Aspirin oder Marcumar ein.
  • Die Einnahme von Antibiotika oder Cortison verhindert die Wirkung der Kryolipolyse.
  • Keine Schmerzmittel vorher und nachher einnehmen.
  • Meiden Sie 2-3 Wochen vor der Behandlung folgende Lebensmittel: rotes Fleisch, Schalentiere und Eigelb.
  • Sie können den Abbau der Fettzellen unterstützen, indem Sie in den Wochen nach der Behandlung auf eine kontrollierte Kalorienzufuhr, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und viel Bewegung achten. Alkohol hemmt den Fettabbau.
  • Die Kryolipolyse führt nicht nur zu einem Fettabbau sondern auch zu einer Straffung im Unterhautgewebe.

Kontraindikationen

  • Nierenprobleme
  • Diabetes
  • Leberschäden
  • Crioglobulinemia (weiße Blutkörperchen)
  • Krebs während der letzten 5 Jahre
  • schwerwiegende Stoffwechselerkrankung
  • Eiweißerkrankung
  • Kälte- oder Druckurtikaria (Nesselsucht)
  • Symptom Mal di Raynaud
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • ansteckende Krankheiten
  • Thrombose
  • Thrombophlebitis
  • Narben genau im Behandlungsareal
  • medizinische Transplantate und Metallprothesen